Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten so nichts ahnend in Ihrem Büro vor sich hin, als auf einmal das Telefon läutet. Eine freundliche Stimme gibt sich als Unternehmen zu erkennen, das sich mit zwanzig Mitarbeitern für Sie und Ihre Organisation engagieren will. Gehört und gelesen haben Sie ja schon des Öfteren von derartigem Engagement, gerne auch Corporate Social Responsibility genannt. Aber warum meldet sich das Unternehmen ausgerechnet bei Ihnen und auch noch gerade jetzt?

Damit Sie nicht unbedarft das Telefonat mit „Was sollen wir denn noch alles machen?“ beenden, nehmen Sie sich doch bitte die Zeit für den Artikel, der als Plädoyer für eine Partnerschaft mit Unternehmen verstanden werden möchte.

Unternehmensengagement kann eine Geld-, Zeit- und Sachspende sein

Geldspenden von Unternehmen sind seit Längerem nicht nur akzeptiert, sie werden auch zunehmend gerne von gemeinnützigen Einrichtungen angenommen. Nur ist es so, dass vielen Unternehmen wiederum eine allein finanzielle Unterstützung nicht mehr reicht, um Gutes zu tun. In diesem Kontext betrachtet sind deren Mitarbeiter eigentlich auch nichts anderes als Ehrenamtliche. Und eben diese Mitarbeiter hinterfragen ihr Unternehmen, wie dessen Engagement für die Gesellschaft sicht- und erlebbar wird. Zeitspende ist das gesuchte Wort.

Eine Partnerschaft erfordert Kreativität, Verantwortung und spürbaren Nutzen

Und jetzt kommen Sie ins Spiel. Ihre Einrichtung ist der Schlüssel in die gemeinnützige Welt. Sie sind der Experte für die Projekte, für die Sie sich engagieren. Sie wissen um deren Unterstützungsbedarf. Sie haben bereits Erfahrung mit Ehrenamtlichen und erleben diese zum sehr großen Teil als wertvolle Unterstützung in Ihrem Alltag. Für Ihre Ehrenamtlichen haben Sie bereits sinnvolle Aufgaben und definierte Einsatzbereiche und Projekte. Diese gilt es zu prüfen, ob sie sich auch für Unternehmensengagement eignen. Seien Sie bitte kreativ, verantwortungsbewusst und bedenken hierbei Ihre vorhandenen personellen und organisatorischen Ressourcen. Denn das Engagement soll einen Nutzen für Ihre Projekte, Ihre Einrichtung und für das Unternehmen bringen.

Passen Sie zusammen und bringen genügend Zeit mit?

Gehen Sie dabei auf Motiv- und Zielsuche, d.h. wozu kann und will sich das Unternehmen mit welchen finanziellen, personellen und organisatorischen Rahmenbedingungen engagieren? Sind die Werte (Unternehmensphilosophie) den Ihrigen ähnlich oder gar gleich? Passt das Unternehmen zu Ihnen? Und überhaupt, haben Sie eine einheitliche Vorstellung von Zeit? Denn Zeit ist nicht nur kostbar, die wenigsten haben auch welche über. Und wenn die vorhandene Zeit in eine vertrauensvolle Partnerschaft investiert werden soll, dann merken Sie, spontanes Unternehmensengagement ist eher nicht zielführend.

Ein gut geplantes und abgestimmtes Vorgehen verspricht ein erfolgreiches Engagement

Aber ein gut geplantes und auf die jeweiligen Bedürfnisse und Vorstellungen abgestimmtes Vorgehen kann erfolgreich sein. Ihre Projekte, Ihre Einrichtung und Sie profitieren von dem Know-how („Kompetenzspenden“) und der Zeit der Unternehmensmitarbeiter. Diesen wiederum zeigen Sie Welten auf, für die es sich lohnt, langfristig mit Geld-, Zeit- und Sachspenden, Verstand und Herz Gutes zu tun. Wirkungsvoll.

Wenn nun das Unternehmen wieder bei Ihnen anruft, vereinbaren Sie doch gleich einen Termin – von Experte zu Experte.

Autor :

Seit Januar 2018 ergänzt Bud A. Willim das bestehende Leistungsportfolio von SCHOMERUS um die Themen Corporate Social Responsibility (CSR) und Marketing und fungiert als Bindeglied für partnerschaftlich-basierte Kooperationen zwischen Profit und Non-Profit.

 

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Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten so nichts ahnend in Ihrem Büro vor sich hin, als auf einmal das Telefon läutet. Eine freundliche Stimme gibt sich als Unternehmen zu erkennen, das sich mit zwanzig Mitarbeitern für Sie und Ihre Organisation engagieren will. Gehört und gelesen haben Sie ja schon...