Brot für die Welt – wie sich eine traditionsreiche Organisation mit ihren Spendenden entwickelt und wächst!

Mit dem 4. Stifterinnenfrühstück führte das Stiftungsteam der HSH Nordbank AG seine Veranstaltungsreihe mit Stiftungs- und Philanthropiethemen am vergangenen Freitag in Berlin fort. Über zwanzig Vertreterinnen von gemeinnützigen Organisationen und Stiftungen folgten der Einladung der nördlichsten deutschen Landesbank in das Haus der Stiftung Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst. Mit der Vorstellung der Fundraisingstrategie dieser über 50 Jahre alten deutschen Hilfsorganisation stand ein spannendes Thema auf der Tagesordnung.

Die Geschäftsführerin der Stiftung Brot für die Welt  Frau Birgit Kern, selbst über 20 Jahre in gemeinnützigen Organisationen  tätig, stellte sehr anschaulich vor, wie es der Stiftung Brot für die Welt gelingt, ihr Volumen an Zustiftungen und Spenden Jahr für Jahr zu erhöhen. Ein potentieller Spendender kommt mit der Aktion Brot für die Welt  mindestens sechs Mal pro Jahr über Mailings in Kontakt, daneben noch durch Einladungen zu Projektreisen, Versand des Jahresberichts, redaktionelle Beiträge im Fördermitgliedschaftsmagazin oder auch durch Einladungen zu Events.

Der gemeinnützige Verein und die Stiftung kennen ihre Spendenden genau, viele von ihnen sind über 60 Jahre alt, kirchennah und häufig auch Gottesdienstbesucher. Ein Großteil der Spendeneinnahmen fließt über die Gottesdienstkollekte aus den Landeskirchen zu und bildet ein zuverlässiges Grundgerüst für die Arbeit von Brot für die Welt. Es stellt sich allerdings eine spannende Frage:

  • Wie erreicht man die jüngeren Spendenden?
  • Welche Medien sollte man einsetzen?
  • Ist die Geschichte über das eigene Wirken in Krisenregionen und Entwicklungsländern überhaupt noch spannend?
  • Wie verpacke ich das?

Frau Kern beleuchtete diese Themen anhand von vielen Beispielen. Auch die Gewinnung und Begeisterung von Kindern und Jugendlichen hat einen großen Stellenwert in der nachhaltigen Arbeit der Fundraiser bei Brot für die Welt.

Auch die eingesetzten Medien ( Mailings, Anzeigen, Plakate ) haben  eine Veränderung erfahren, ebenso wurde das Logo von Brot für die Welt leicht umgestaltet und modernisiert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Online-Marketing. In Zeiten zunehmender Informationsaufnahme über Social Media möchte auch eine traditionelle spendensammelnde Institution wie Brot für die Welt ein Wörtchen mitreden und mitspielen.

Der kurzweilige Vortrag gab eindrückliche Impulse zu anregenden Gesprächen im Anschluss und die Teilnehmerinnen waren sich auch in ihrem Feedback einig:

Dieses Veranstaltungsformat bietet spannende Informationen und einen lebendigen Austausch und Gelegenheit zum Netzwerken und sollte weitergeführt werden.

Gastgeberin Angela Krzykowski kündigte an, dass bereits Ideen für weitere spannende Impulsvorträge beim nächsten Berliner Stifterinnenfrühstück im 1. Halbjahr 2015 bestehen und ermunterte die anwesenden Damen dabei zu sein.

Für weitere Informationen zum Stifterinnenfrühstück und die strategische Beratung der Stiftungsexperten in der HSH Nordbank AG steht Ihnen Frau Angela Krzykowski unter der Telefonnummer 040/3333-14277 oder per Email angela.krzykowski@hsh-nordbank.com gern zur Verfügung.

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Brot für die Welt – wie sich eine traditionsreiche Organisation mit ihren Spendenden entwickelt und wächst! Mit dem 4. Stifterinnenfrühstück führte das Stiftungsteam der HSH Nordbank AG seine Veranstaltungsreihe mit Stiftungs- und Philanthropiethemen am vergangenen Freitag in Berlin fort. Über zwanzig Vertreterinnen von gemeinnützigen Organisationen und Stiftungen folgten der Einladung...