Ein spannendes Thema, zu dem die HSH Nordbank AG anlässlich ihres 3. Berliner Stifterinnenfrühstücks in die Humboldt Viadrina School of Governance Vertreterinnen von Stiftungen und gemeinnützigen Organisationen geladen hatte. Die Präsidentin des Hauses, Frau Prof. Dr. Gesine Schwan, ermutigte in ihrem Impulsvortrag die rund 40 Teilnehmerinnen, nicht nur auf das eigene Umfeld und Wirken zu schauen, sondern dieses auch im weiteren Kontext der Gesellschaft zu sehen. Denn wir treffen mit unserer Arbeit nicht nur auf Gleichgesinnte und das macht das Miteinander so spannend. Die gegenseitigen Impulse und das Netzwerk untereinander erweitern die eigene Sichtweise und sind die Basis für das Gestalten unserer Gesellschaft.

Gestaltung ist vielfältig

Diese Gestaltung kann in vielfältiger Form erfolgen und das muss nicht nur als operativ tätige Stiftung und Organisation sein. Das fördernde Wirken großer Stiftungen schafft Freiräume für Austausch, Querdenken und das Erforschen komplexer Zusammenhänge und Strukturen.

Es müssen strategische Punkte gefunden werden, um das große Ganze anzugehen. Das Stifterinnenfrühstück der HSH Nordbank AG für Stifterinnen, Unternehmerinnen und Vertreterinnen von gemeinnützigen Organisationen eignet sich sehr gut dafür, sich zusammenzutun um etwas zu bewirken. Stifterinnen seien oft „besser“ in der Herstellung komplexer menschlicher Beziehungen als Stifter und durchaus in der Lage, sich machtvoll in die Gesellschaftsgestaltung einzubringen. Denn Macht benötigt man für die Gestaltung der Gesellschaft. In diesem Zusammenhang zitierte Prof. Dr. Schwan Hannah Arendt: „ Macht = das Vermögen Menschen zusammenzubringen = Macht, Gesellschaft sinnvoll zu gestalten.“

Aus ihrer Sicht stellen sich viele spannende Fragen hinsichtlich des gemeinsamen Gestaltungsspielraums bei der Verwirklichung des Stiftungszweckes. Mit einem Zitat von Aristoteless gab Prof. Dr. Schwan einen Lösungsimpuls: „Bei Gerechtigkeit ist man auf Solidarität angewiesen. Das Gütige ist oft zusätzlich notwendig, um Probleme zu lösen.“ Die Menschen müssen gestärkt werden, um frei und selbstbestimmt zu leben. Das ist der Ansatzpunkt der Humboldt Viadrina School of Governance.

Die School veranstaltet regelmäßig Begegnungen zu den Themen „ Partnerschaftliches Familie als öffentliches Gut“ und zum Thema Energiepolitik. Hier kommen Politik/Unternehmen/Kirchen und organisierte Zivilgesellschaft auch über unsere nationalstaatlichen Grenzen hinaus zusammen und tauschen sich über Gestaltungsmodelle und Erfahrungen aus. Durch diese Konstellation ergibt sich sehr viel mehr Spielraum zur Problemlösung, als wenn sich nur einige Wenige an der Lösung versuchen. Damit können Verständigungsprozesse initiiert werden um innovative Lösungen zu finden.

Hier zeige sich immer wieder das Potential der Frauen: Sie holen sich die Bestätigung nicht aus der Macht über andere, sondern gestalten Beziehungen und schaffen Spielraum für Veränderungen. Eine eindrucksvolle und impulsgebende Veranstaltung, zu der die HSH Nordbank AG geladen hatte. Die Teilnehmerinnen waren sehr angetan von dem Einladungsformat. Das nächste Berliner Stifterinnenfrühstück ist für den Oktober 2014 geplant.

Der Bereich Stiftungen, Philanthropie und Gemeinnützigkeit im Hause der HSH Nordbank AG unter der Leitung von Andreas Schiemenz kümmert sich mit hoher Sachkompetenz um alle stiftungsstrategischen Themen und initiiert Veranstaltungen mit verschiedenen Themen, die gerade in Zeiten geringer Erträge und entsprechend enger Budgets gern zur Ergänzung des eigenen Know How von vielen Stiftungen und gemeinnützigen Organisationen genutzt werden.

Für weitere Auskünfte steht Stiftungsexpertin und Gastgeberin des Stifterinnenfrühstücks Angela Krzykowski unter angela.krzykowski@hsh-nordbank.com oder Telefon 040/3333-14277 zur Verfügung.

http://www.neues-stiften.de/wp-content/uploads/2014/05/Foto-7.jpghttp://www.neues-stiften.de/wp-content/uploads/2014/05/Foto-7-300x300.jpgAngela KrzykowskiOrganisationenPrivatpersonenVeranstaltungen
Ein spannendes Thema, zu dem die HSH Nordbank AG anlässlich ihres 3. Berliner Stifterinnenfrühstücks in die Humboldt Viadrina School of Governance Vertreterinnen von Stiftungen und gemeinnützigen Organisationen geladen hatte. Die Präsidentin des Hauses, Frau Prof. Dr. Gesine Schwan, ermutigte in ihrem Impulsvortrag die rund 40 Teilnehmerinnen, nicht nur auf...