Rund 80 Stifterinnen, Unternehmerinnen und Vertreterinnen gemeinnütziger Organisationen sind der Einladung der HSH Nordbank zum 12. Hamburger Stifterinnenfrühstück Mitte November gefolgt – ein Anmelderekord. Verständlich, stellt doch das „Entwickeln innovativer Veranstaltungsformate“ – so der Titel des Impulsvortages von Dr. Beate Freuding, Geschäftsführerin von BE|YOND strategic consulting –  viele Organisationen in der Praxis vor  eine große Herausforderung. „Ihre Eindrücke von der Veranstaltung schildert Beatrice Züll, geschäftsführender Vorstand der Stiftung “phönikks – Familien leben – mit Krebs”,  im Gespräch mit Petra Bassen.“

Wie sind Ihre persönlichen Eindrücke vom Stifterinnenfrühstück?
Beatrice Züll: Diese Veranstaltung ist als Netzwerkveranstaltung in Hamburg nicht mehr wegzudenken. Eine beeindruckende Teilnehmerinnenliste, alles Frauen, die sich durch ein besonderes persönliches Engagement auszeichnen und gesellschaftlich etwas bewegen.
 
Welche wichtigen Impulse haben Sie für Ihre Stiftungsarbeit mitgenommen?
Beatrice Züll: Der HSH Nordbank gelingt es immer wieder, Themen für diese Veranstaltung auszuwählen, die alle Teilnehmerinnen berühren. Die thematische Auseinandersetzung – verbunden mit dem gemeinsamen Austausch – führen zu einem positiven Gemeinschaftserlebnis. So war es auch beim letzten Frühstück. Als führende ambulante psychoonkologische Einrichtung in Norddeutschland steht bei der Stiftung phönikks die Arbeit mit den Familien, die von Krebs betroffen sind, immer im Vordergrund. Die konzeptionelle Entwicklung von Veranstaltungskonzepten kommt – bedingt durch die knappen Ressourcen – dabei oft zu kurz.  An diesem Vormittag wurden die Kräfte der Teilnehmerinnen gebündelt. Die Stiftung phönikks wurde im Workshop-Teil vom Strategieteam „Feste und Jubiläen“  als praktisches Beispiel gewählt: Unsere Stifterin Christl Bremer hat die Stiftung phönikks vor 30 Jahren gegründet und zu dem gemacht, was sie heute ist. Wie feiert man dieses Jubiläum würdig und angemessen?  Ich möchte die Ergebnisse nicht vorwegnehmen, weiß aber, dass wir uns glücklich schätzen können, dass sich fünf Damen aus unterschiedlichen Bereichen der Stiftungswelt unter Anleitung von Dr. Beate Freuding Gedanken über eine mögliche Gestaltung des 30-jährigen Jubiläums der Stiftung phönikks gemacht haben und wir fühlen uns reich beschenkt.

Das Stifterinnenfrühstück ist ein Veranstaltungsformat exklusiv für Frauen – was schätzen Sie hieran besonders?
Beatrice Züll: Es kommt darauf an, was wir tun und nicht was wir sind. Das ist das Besondere an diesem Veranstaltungsformat und jede der Damen hat viel Interessantes zu erzählen.

Nach welchen Kriterien entscheiden Sie persönlich, an welchen Veranstaltungen zu gemeinnützigen Themen Sie teilnehmen?
Beatrice Züll: Ich werde immer wieder so positiv überrascht, dass das Stifterinnenfrühstück ein fester Bestandteil in meinem Kalender ist. Bislang waren alle Veranstaltungen, an denen ich teilgenommen habe, immer ein Gewinn.

Die Stiftung phönikks (www.phoenikks.de) begleitet die Familien in ihrer speziellen Lebenssituation und betreut diese – je nach Bedarf – auch psychotherapeutisch.

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Rund 80 Stifterinnen, Unternehmerinnen und Vertreterinnen gemeinnütziger Organisationen sind der Einladung der HSH Nordbank zum 12. Hamburger Stifterinnenfrühstück Mitte November gefolgt – ein Anmelderekord. Verständlich, stellt doch das „Entwickeln innovativer Veranstaltungsformate“ – so der Titel des Impulsvortages von Dr. Beate Freuding, Geschäftsführerin von BE|YOND strategic consulting –  viele Organisationen...