Die Produktion von Fundraising-Videos ist für alle erschwinglich!

Wenn ein Film so bewegend ist, dass er Menschen spontan zu Spenden bewegt, dann hat er sein Ziel erreicht. Und genau das hat das beeindruckende Video über die Hamburger Einrichtung Erlenbusch bewirkt.

Das war der Auftrag der Kroschke Kinderstiftung: Einen kurzen Film zu machen, der die Herzen erreicht ohne Mitleid zu erregen und der mit Fakten informiert, wofür das Geld benötigt wird.
Das Ziel: Herzen und Portemonnaies öffnen.
Die Botschaft: Kinder und junge Erwachsene haben ein Recht, ihr Leben gut zu leben – egal, ob behindert oder nicht. Und dieser Respekt vor dem Leben macht den Erlenbusch einzigartig und unterstützenswert.

Mit einer „bewegenden“ Fundraising-Maßnahme eine reale Geschichte erzählen

Margret Matthies und Anja Wenk von der Kroschke Kinderstiftung besuchten 2015 den Erlenbusch, um sich zu informieren. Der Besuch hatte Folgen. Fasziniert von der Haltung, mit der im Erlenbusch für die Bewohner gesorgt wird – trotz aller widriger Umstände durch zu enge Räumlichkeiten  –  kamen sie mit einer Idee zu mir, die auch für sie total neu war: Sie wollten einen Fundraising-Film fördern – zugunsten des Neubaus am Erlenbusch.

Die Einrichtung Erlenbusch ist seit 80 Jahren in Hamburg-Volksdorf beheimatet. Sie gehört zur Martha Stiftung. Im Erlenbusch leben 42 Kinder mit schwersten Mehrfachbehinderungen. Die meisten können nicht laufen. Viele sind blind und taub. Viele werden künstlich ernährt. Nicht alle können sprechen. Und viele können alles nicht. Sie brauchen Begleitung rund um die Uhr, um ihr Leben zu meistern. Aber die heile Welt zeigt Risse: Einige Kinder werden langsam erwachsen und sie leben immer noch in ihren Kinderzimmern. Das Haus braucht Platz. Dafür muß neu gebaut werden. Das kostet Geld: 1 Mio Euro Spendengelder fehlen noch.

Anja Wenk und Magret Matthies wissen, dass wir Filmproduktionen mit verschiedenen Partnern auf Auftragsseite reibungslos durchführen können. Aber sie wissen auch, dass wir schnell und präzise erfassen können, worum es allen Beteiligten geht. Auf welche Botschaften es ankommt.

Der Film erzählt von Kindern und jungen Erwachsenen, von ihren Begleitern und ihrem „ganz normalen“ Alltag. Während der Dreharbeiten waren wir Gast in einer Welt, in der Respekt und Lebensfreude selbstverständlich sind. Es sind erstmal Kinder und junge Erwachsene. Ihre Behinderung steht nicht im Vordergrund. Und das ist auch mein Ansatz des Filmes.

Wichtig: Die passenden Kreativen bei diesem Job zusammenzuführen

Filmarbeit ist Teamarbeit: Der sensiblen Kameraführung von Eduard Ebel gelingt es, sich den Menschen zu nähern, ohne aufdringlich zu sein. Natürlich ist es auch wichtig, bei der Regie Fingerspitzengefühl, Empathie und Durchsetzungskraft zu haben, aber Letzteres ist bei manchen kleinen „Sturköpfen“ eher überflüssig. Wenn Kinder nicht wollen, sind sie durch nichts zu bestechen. Egal, ob sie behindert sind oder nicht.

Der Zauber des Filmes entsteht durch das Zusammenspiel von Kamera, Regie und Schnitt. Unsere Cutterin Camilla Grandt hat die Sensibilität, den Schnitt genau im richtigen Moment zu setzen, idealerweise so, dass er vom menschlichen Auge nicht als störend wahrgenommen wird. Ein weiterer Aspekt: Die Stimme von Constantin von Westphalen im Dokumentationsstil ist der Kontrapunkt zu den emotionalen Bildern. So wirkt der Film harmonisch und lässt weder Mitleid noch Fremdschämen zu. Aber er macht plausibel, wofür das Geld so dringend benötigt wird. Zum Ende hin gibt es eine konkrete „Shoppingliste“ mit Kosten für Tapeten, Boden, Küche etc.. Ein Überweisungsträger zeigt den Empfänger der Spende und wir sagen „Danke für Ihre Spende“.

Eine „bewegende Fundraising-Maßnahme“

Noch ein weiterer Faktor bei der Zusammenstellung des Teams ist wichtig: Wir sind alle Menschen, die sich berühren lassen. Wir können Arbeit als „bereichernd“ empfinden, auch wenn sie uns nicht „reich“ macht. So konnte für ein relativ kleines Budget ein aufwändig gemachter Film entstehen, in dem auch die Arbeit des Teams eine „kleine“ Spende bedeutet: http://www.hamburgerengel.de/index.php?p=film

Heidrun Köhlert ist von Haus aus Fernsehjournalistin und Autorin. Vor 20 Jahren hat sie in Hamburg die KS MEDIA Produktionsges. für Film & Content mbH gegründet. Die Firma produziert Filme und Reportagen für TV-Sender, Unternehmen und Stiftungen. Referenzen gern auf Anfrage.

http://www.neues-stiften.de/wp-content/uploads/2016/03/img_0349-940x705.jpghttp://www.neues-stiften.de/wp-content/uploads/2016/03/img_0349-300x300.jpgGastautorFundraisingOrganisationen
Die Produktion von Fundraising-Videos ist für alle erschwinglich! Wenn ein Film so bewegend ist, dass er Menschen spontan zu Spenden bewegt, dann hat er sein Ziel erreicht. Und genau das hat das beeindruckende Video über die Hamburger Einrichtung Erlenbusch bewirkt. Das war der Auftrag der Kroschke Kinderstiftung: Einen kurzen Film zu...